Grünflächen
Mehr Bäume für Duisburg

Grünflächen

Tradition trifft Klimaschutz
Am 25. April 1952 wurde erstmals der „Tag des Baumes“ in Deutschland begangen. Die Vereinten Nationen beschlossen den Tag im November 1951, um auf die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft aufmerksam zu machen. Ursprünglich standen vor allem der Wiederaufbau der Wälder nach dem Zweiten Weltkrieg und ihre wirtschaftliche Bedeutung im Mittelpunkt. Heute rücken zusätzlich Themen wie Klimaanpassung, Biodiversität und der Erhalt des Stadtgrüns in den Fokus.
Obstbäume für Bürgerinnen und Bürger in Duisburg
Ein gesunder Baumbestand ist das grüne Herz einer lebenswerten Stadt wie Duisburg, woran wir besonders an heißen Tagen erinnert werden. Anlässlich des „Tags des Baumes“ gaben die WBD 3.000 Obstbäume an Duisburger Bürgerinnen und Bürger aus. Damit möchten sie das Stadtgrün stärken und die biologische Vielfalt fördern. Pro Haushalt konnten über den WBD-Shop bis zu drei Obstbäume bestellt werden. Zur Auswahl standen Apfel-, Birn-, Kirsch-, Quitten- und Pflaumenbäume.

Auch dieses Mal war die Nachfrage wieder groß. So waren innerhalb einer Stunde alle Bäume reserviert. Der zuständige Bereichsleiter für Grünflächen und Friedhöfe Knut Hammesfahr sieht darin eine Bestätigung für die regelmäßige Obstbaumausgabe:
„Die große Resonanz auf die Obstbaumaktion ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Menschen in unserer Stadt die Themen Stadtgrün, Biodiversität und Klimaanpassung aktiv unterstützen. Obstbäume verbinden auf ideale Weise ökologischen Nutzen mit einem unmittelbaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Sie bereichern nicht nur Gärten und Grundstücke, sondern schaffen langfristig wertvolle Lebensräume und tragen dazu bei, unser Stadtgrün weiterzuentwickeln.“
Seit Beginn der Aktion wurden insgesamt rund 19.000 Obstbäume an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. Die Obstbaumausgabe ist nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen die WBD den Baumbestand in Duisburg langfristig stärken. Weitere Baumpflanzungen wurden in den vergangenen Monaten an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet umgesetzt.

Im Morianswäldchen pflanzten die WBD nach notwendigen Fällungen 35 neue Bäume verschiedener Arten. Sie sind klimaresilient und lassen dort bald wieder eine grüne Oase entstehen. Bei der Entstehung des Friedrich-Parks werden etwa 200 Bäume neu gesetzt und tragen so wesentlich zur Aufwertung der Brachfläche bei. 85 Bäume wurden entlang landwirtschaftlicher Wege gesetzt. Im Zuge der Vorbereitungen auf die IGA 2027 pflanzten die WBD im südlichen Grünen Ring bereits 129 Bäume. Weitere Baumpflanzungen auf dem IGA-Gelände folgen.
