IGA 2027
IGA-Bauwerke „wachsen“ langsam heran

IGA 2027

Der Skywalk bietet aus etwa 9 Metern Höhe einen imposanten Rundum-Blick über das IGA-Gelände und entlang des Rheins. Bis November wurde der konstruktive Teil der Plattform fertiggestellt. Durch die eigene Beleuchtung soll er zum Anziehungspunkt für die Besucherinnen und Besucher werden. Bis Mai 2026 wird zudem die barrierefreie Anbindung über Wege und Zugänge abgeschlossen sein.

Im Laufe des Jahres fanden zudem sechs Baustellenführungen durch den RheinPark statt. Rund 160 Besucherinnen und Besucher nutzten die Termine, um sich aus erster Hand über die Entwicklungen und Fortschritte im Park zu informieren. Durchschnittlich nahmen somit etwa 25 Personen pro Führung teil. Bis zur Eröffnung wird sich das Gesicht des RheinParks aber noch deutlich wandeln. Zahlreiche weitere Bau- und Gestaltungsmaßnahmen folgen noch.
Aktuell ist das IGA-Gelände seit Anfang Oktober für die Öffentlichkeit gesperrt
Ein hoher Zaun umschließt den RheinPark in Hochfeld, da er sich inzwischen zur Großbaustelle entwickelt hat. Auch die Gastronomie vom Ziegenpeter und der Skaterpark bleiben für eineinhalb Jahre geschlossen. „Uns ist bewusst, dass viele Duisburgerinnen und Duisburger den RheinPark als wichtiges Ausflugsziel schätzen und die Sperrung eine Einschränkung bedeutet“, sagt Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Gleichzeitig schaffen wir hier aber die Grundlage für ein dauerhaft attraktives Naherholungsgebiet, das weit über die IGA 2027 hinaus ein Gewinn für die Stadt sein wird.“ Aufgrund der umfangreichen Erdarbeiten und der logistischen Abwicklung zahlreicher Projekte kann ein sicherer Publikumsverkehr derzeit nicht gewährleistet werden. Aus Sicherheitsgründen wird das Gelände zudem überwacht.
Auch außerhalb des Parks sind Bauaktivitäten sichtbar, die auf eine erfolgreiche IGA 2027 einzahlen
So fehlte bisher eine direkte Verbindung zum IGA-Gelände in Hochfeld von der Stadtmitte oder dem Hauptbahnhof aus. Im Juni wurde dafür die melonengelbe Brücke über der Heerstraße fertiggestellt und eingehoben. Die markante Stahl-Stabbogenbrücke ist 30 Meter lang und Teil des Rad- und Fußwegenetzes und verbindet den Abschnitt entlang der Straße „Im Bocksbart“ (Stadtmitte) mit dem nördlichen Teil des Grünen Rings an der Walzenstraße (Duisburg-Hochfeld). Der Brückenbau ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzepts Hochfeld und wurde im Rahmen der Städtebauförderung vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Für 4,5 Millionen Euro wurde die Brücke in nur 17 Monaten fertiggestellt. Unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger bei der Namensfindung trägt sie nun offiziell den Namen „Hochfelder Bogen“.
Auch wenn der RheinPark aktuell nicht öffentlich zugänglich ist, können die fortschreitenden Bauaktivitäten vom Zaun des Geländes aus beobachtet werden und geben einen Vorgeschmack auf den positiven Wandel der Umgebung von Duisburg-Hochfeld durch die IGA 2027.